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Die neue Kollegin



Eduard kämpft sich durch die Akten,
schaut zwischendurch kurz auf die Uhr.
Immer wieder neue Fakten…
Der Kaffee hält ihn in der Spur.

Er braucht dringend frische Luft,
sonst ist er nicht mehr zu gebrauchen.
Bevor der Chef ihn wieder ruft,
geht er schnell noch eine rauchen.

Draußen trifft er auf Sybille,
die Neue, mit den dunklen Haaren.
Sie sieht toll aus, - ohne Brille.
Vielleicht kann er heut´was erfahren.

„Ich hab´ Sie neulich schon gesehen,
wie gefällt es Ihnen hier?“
Er beobachtet sie beim Zigaretten drehen,
- der Tabak verschwindet im Papier.

Für einen Moment hebt sie den Blick.
Die junge Frau scheint sehr beschäftigt.
Das Stopfen und Drehen erfordert Geschick.
Am ersten Zug zieht sie recht kräftig.

Er mustert sie und muss jetzt lachen.
Mit der Antwort lässt sie sich Zeit.
„Schön, dass wir mal drüber sprachen…“
„Moment, jetzt bin ich doch so weit“

„Sorry, ich heiße Sybille Keller
und arbeite in der Verwaltung.
Eigentlich bin ich sonst schneller.
Das ist nicht meine Arbeitshaltung.“

Sie schüttelt ihre dunkle Mähne.
Die Augen funkeln wie Juwelen.
Beim Lächeln strahlen ihre Zähne.
An Selbstbewusstsein scheints nicht zu fehlen.

Eduard vergleicht sie mit Linda,
die beiden ähneln sich doch sehr.
Womöglich hat sie ja auch zwei Kinder...
Vielleicht erfährt er Morgen mehr.

Teil 14

Gelesen: 21   
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AUTOR:

Liebe Freunde der Poesie,
Schreiben, Malen und Fotografieren sind drei meiner vielen Hobbys. In diesem Forum könnt ihr 1000 Gedichte von mir lesen. Ich schreibe über Geschehnisse im Alltag, über Urlaubserinnerungen und hoffe mit Denkanstößen aufrütteln zu können. Wer die Geschichte von Eduard verfolgen möchte, ist hier genau richtig. Inzwischen umfasst die Geschichte 50 Teile. Ein lustiger Roman in Gedichtform.
Wenn ihr etwas tiefer in meine Welt eintauchen möchtet, besucht mich auf meiner Homepage.

Mit lieben Grüßen, Gudrun Nagel-Wiemer


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1 KOMMENTAR



15. Februar 2022 @ 22:22

.... es gibt ihn noch den Eduard !!!!! , wie das wohl ausgeht ? Kann mir nicht helfen, aber in seiner Persönlichkeitsstruktur ist er mir sympatischer, ehrlicher als sein Umfeld. Aber - wer weiß -das Umfeld formt eins auch.
Jetzt ist die Tiefenpsychologie des Autors gefragt !!!
Möge die Muse dich küssen
Grete



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