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Mein Elternhaus



Ich stehe vor meinem Eltenhaus,
von außen siehts wie früher aus,
die Farbe ist schon stark verblichen,
- es wurde lange nicht gestrichen.

Mein Blick geht sofort unters Dach,
- da werden Erinnerungen wach.
Dort oben hatte ich mein Zimmer,
damals dachte ich, - für immer...

Wir wohnten direkt an der Schunter.
Ich sah auf meine Schule runter,
auf die Kirche, das alte Spritzenhaus,
- alles sieht noch wie damals aus.

Dort habe ich geweint, gelacht,
den ersten Schulfreund mitgebracht,
meine Eltern haben nicht geahnt,
was sich da unterm Dach anbahnt.

Großvaters Zigarren waren der Hit,
die nahmen wir uns heimlich mit,
rauchen war zwar streng verboten,
doch wir liebten solche Schoten.

Der Direktor hat oft raufgeschaut,
hat seinen Augen nicht getraut,
Qualmwolken waberten im Licht,
doch uns Kinder sah er nicht.

Ich gehe mal kurz um das Haus,
der Garten sieht verwahrlost aus,
wie schön war dieser angelegt,
als unsere Mutter ihn gepflegt.

Den alten Birnenbaum gibts nicht mehr,
ich liebte seine Früchte sehr,
auch unseren kleinen Gartenteich,
machte man dem Erdboden gleich.

Foto: Privat

 

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AUTOR:

Liebe Freunde der Poesie,
Schreiben, Malen und Fotografieren sind drei meiner vielen Hobbys. In diesem Forum könnt ihr 1000 Gedichte von mir lesen. Ich schreibe über Geschehnisse im Alltag, über Urlaubserinnerungen und hoffe mit Denkanstößen aufrütteln zu können. Wer die Geschichte von Eduard verfolgen möchte, ist hier genau richtig. Inzwischen umfasst die Geschichte 50 Teile. Ein lustiger Roman in Gedichtform.
Wenn ihr etwas tiefer in meine Welt eintauchen möchtet, besucht mich auf meiner Homepage.

Mit lieben Grüßen, Gudrun Nagel-Wiemer


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5 KOMMENTARE



05. Juni 2024 @ 21:16

Ach, liebe Gudrun, das weckt wehmütige Erinnerungen, obwohl sich auch erschreckende Bilder auftuen, wenn man sieht, wie ungepflegt manches Gelände in der heutigen Zeit aussieht. Was solls: es war einmal...............Erinnerungsgrüße zu Dir von Helga


05. Juni 2024 @ 22:15

Ausflüge in die Vergangenheit sind spannend, aber auch mit Wehmut verbunden. Schön, dass du reingeschaut hast, Helga. Gruß, Gudrun


05. Juni 2024 @ 17:14

... wieviel Wärme liegt in der Erinnerung, die kann niemand einem wegnehmen. Lb.Gr. G


05. Juni 2024 @ 18:23

Ja, es ist schon komisch, wenn man nach so vielen Jahren mal vorbei fährt und in den Garten schaut. Danke für das Herzchen und deinen mitfühlenden Kommentar. LG Gudrun


05. Juni 2024 @ 14:03

Ewald, danke für deine Bewertung, ich habe gerade noch etwas daran gefeilt. LG Gudrun



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