Sonstige Gedichte



Die Ritterzeit

In einer Zeit vor vielen Jahren,
wo noch Burgen Schutzschild waren,
wo Bauern ihre Felder pflegten,
und Pferd und Rind im Stalle hegten.

Wo Artisten Gaukler hießen,
Ritter mit Dolch und Lanze stießen,
wo der Schmied die Waffen schärfte,
der Hofnarr oft das Volk nur nervte.

Wo des Ritters Rüstung glänzte,
der Bettler meist die Arbeit schwänzte,
im Kornspeicher die Ratten plagten,
die Wahrsager die Zukunft sagten.

Wo´s Katapult die Mauer sprengte,
man Diebe an den Galgen hängte,
des Messers Schneide glänzte klar,
des Königs Wohl das Größte war.

Wo Kettenhemden lautstark zischten,
Trickkünstler die Karten mischten,
auf Jahrmärkten das Volk sich traf,
der Bauer tauschte dort sein Schaf.

Der Bergfried war ein heil´ger Ort,
des Königs letzte Zuflucht dort,
und Fehde hieß es da statt Streit,
dass war die alte Ritterzeit.

© Norbert van Tiggelen

(c) Norbert van Tiggelen

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