Trauer/Kummer/Schmerz



Sternenkind...



Sternenkind...

 

Eine Weile warst du größte Freude für mich,

doch die Natur sprach gegen dich.

In meinem Leib noch, bist du schon gegangen,

ohne vom Leben eine Chance zu bekommen.

 

 Sah dir entgegen mit Zuversicht,

wurdest tot geboren, meine Welt zerbricht,

so zart wie ein kleiner scheuer Schmetterling,

der Wille zum Leben viel zu früh verging.

 

 Hast nie das Licht der Sonne gesehen,

warum nur musstest du so früh schon gehen?

Hast tiefe Spuren in Herz und Seele hinterlassen,

werde dich für immer und ewig vermissen.

 

 Bist nun ein kleiner Stern am Himmelszelt

zu Füßen liegt dir jetzt die ganze Welt.

Schaue aus dem Fenster mit Tränen im Herz,

seh dich am Sternenhimmel mit großem Schmerz.

 

 In meinem Herzen ist ein fester Platz dir sicher,

am Sternenhimmel bist du mein Herzensbrecher.

Ist dein Land mir auch fern und verborgen,

mach ich mir um dich keine Sorgen.

 

2025 © Soso Bild /Text

 

Kindergartenkinder haben zum Andenken an die Sternenkinder, Geschwisterkinder,

kleine Steine bemalt, sie um den Bremervörder See niedergelegt.

 

 

 

 

 

 

Gelesen: 34   
Autoren denen dieses Gedicht gefällt:

Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:

Mein Ego sagt, es wär nicht schlecht, könnt ich so schreiben wie Hesse, Kästner oder Berthold Brecht, doch das kann ich nicht. Für so manche Lebenslage, bring ich Gedanken zu Papier,
mal laut und mal leise, auf meine Weise.

Sonja Soller


ÄHNLICHE GEDICHTE





6 KOMMENTARE



19. Februar 2025 @ 06:56

... zu bewundern sind die Erzieherinnen , welche ganz früh Kinderseelen sensibilisieren für diesen Bereich und die Autorin die das in Worten fotografiert.
G.


19. Februar 2025 @ 10:05

Lieben Dank für deine Worte!!

Herzl. Morgengrüße aus dem Norden, Sonja


19. Februar 2025 @ 00:41

Damit triffst du mich mitten ins Herz liebe Sonja.
Ich habe mein Baby Ende des 7.Monats tot geboren und Mitte August wäre er 46.
Liebe Grüße
Ingrid


19. Februar 2025 @ 10:08

Liebe Ingrid, ja, es schmerzt; auch nach vielen Jahren spürt man ihn noch, es tut nicht mehr ganz so weh,
denn im Herzen sind sie jeden Tag!!

Herzl. Morgengrüße aus dem bitterkalten Norden, Sonja


18. Februar 2025 @ 09:18

Sehr bewegend. Von Herzen bekommst du ein mitfühlendes Herzchen von mir. LG Gudrun


19. Februar 2025 @ 10:11

Herzl. Dank auch dir Gudrun, für die mitfühlenden Worte!!

Liebe Morgengrüße aus dem Norden, Sonja



SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 20 Zeichen

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

2730+
Das Versprechen

1466+
Frühling

1123+
Für eine schöne Frau

857+
Grünkohl

852+
Nachbars Kirschen

625+
Wir Kinder vom Hof

567+
FRAG MICH NICHT

525+
Zwei glückliche Marienkä...

484+
Der kleine Teppichklopfer

475+
Winter


- Gedichte Monat

3+
Sie könnte träumen, wüs...

3+
Wer hat, der hat

2+
Coronavirus

2+
Der kommt nicht in den Him...

2+
Der Nachtwandler

2+
Deutschland im Dornrösche...

2+
Er hatte große Pläne

1+
Mister Wichtig

1+
Doch kein Minister nimmt d...

1+
Der Träumer und der Reali...


- Gedichte Jahr

3+
Sternenkind...

2+
Der kommt nicht in den Him...

2+
Die Anmut ging verloren

1+
Wie sich die Dinge wandeln

1+
Abschiedskuss...

1+
Sie haben die Quittung bek...


Neusten Kommentare

bei "Es wehen Blütenblätter"

bei "Unerreichbar"

bei "Es wehen Blütenblätter"

bei "Der kommt nicht in den Hi"...

bei "Es wehen Blütenblätter"

bei "Schmerz"

bei "Schmerz"

bei "Schmerz"


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte




Leben Laune Hühner Lebensweg Künstler Lachen Kühe Kritik Krebs Landleben Land Küsse Länge Küste Laub Lärm Landwirt Lerche Kumpel Körper Lenz Kreativität Lesen Labskaus Lebensreise Kröte Krieg Kummer Lebenssturm Krimi Lebensjahre Kunst Lebensfreude Kuss Leidenschaft Krippe Krank Leuchtturm Leid Kreislauf