
Grauer Strand...
Grauer Strand so trübe wirkt.
Für Menschen oft ein tiefer Wert.
Manche laufen hier im Leid.
Herbes ist für Trost bereit.
Bernd Tunn - Tetje
Irgendwie...
Elsa nimmt oft Drogen ein.
Ihre Tochter sieht die Pein.
Dann ist sie so ernsthaft still.
So wie es die Elsa will.
Tochter spürt es wohl als Flucht.
Hilflos Beide in der Sucht.
Verklärt sitzt dann die Elsa da.
Irgendwie sind sie sich nah.
Bernd Tunn Tetje
[...]Ich bin nicht bereit,
deine Stimme ein letztes Mal gehört zu haben.
Ohne es zu wissen, dich ein letztes Mal gesehen zu haben,
dir in deine Augen geschaut zu haben, in denen ich mein ganzes Leben habe abspielen sehen.
Seit dem letzten Mal werden nur Erinnerungen bleiben,
die mich an[...]
Kleines...
Sie zieht aus vom Elternhaus.
Ein paar Straßen hält sie aus.
Auch der Teddy wird zu schwer.
Ihre Kraft gibt nichts mehr her.
Trotzig kehrt sie wieder um.
Weinend steht sie nun herum.
Vertraute Stimme sagt zu ihr.
Bleibt ihr Beide besser hier.
Bernd Tunn Tetje
[...]An mein Herz
Krass wie du dazu gehörst
Und krass wie es dich gar nicht stört,
Dass ich dich irgendwann beiseite legte
Und eine andere arme Seele pflegte
Ich hab das nicht mal[...]
Ist nun da...
Stupsen fehlt in ihrem Bauch.
In den Tagen ist nichts Brauch.
Endlich da zu lieblich still.
Sternenkind wie es nicht will.
Liebes Kind die Zeit verschlief.
Gefühle nun zerrissen tief.
Bernd Tunn - Tetje
[...]Draußen...
Lange her als ich hier stand.
Denke oft an diesen Strand.
Erlebe nicht gern was sich tut.
Altes schürt ja noch die Glut.
Vergangenes im Sinn so klar.
Schmerzt so sehr was mal war.
[...]
Geht`s mir mal schlecht,
dann bist du da,
sitzt bei mir,
hörst mir zu,
du schweigst,
gibst mir dann einen Rat,
brauch` ich Hilfe,
schreitest du zur Tat,
mutig und entschlossen,
bei Tag und auch bei Nacht,
teilst meinen Kummer,
meine Sorgen,
spendest Trost,
gibst mir neuen Mut,
Und manchmal möchte ich einfach, dass alles in mir drin still ist. Und ich in diesem ganzen Durcheinander einen Sinn finde.
Und du nicht mein wunder Punkt bist, sondern einfach nichts mehr für mich bist.
Dann wäre alles nur halb so schlimm. Und ich wäre nicht das, was ich heute bin.
Im Bett[...]
Für manchen
ist der Alltag
grau und leer,
erwartet nichts
vom Leben mehr,
in Träumen
er auf Wolken schwebt,
weil sonst er
nicht mehr viel erlebt;
kommen dann
mal wolkenlose Tage,
ist`s für ihn ein Grund
zur Klage,
doch nicht verzagen,
mutig sein,
und trotzen allen
Wetterlagen.
[...]
Du liegst in deinem Bett. Bist zu dir selbst nicht wirklich nett.
Die Stimme in deinem Kopf redet ununterbrochen und du fühlst dich langsam zerbrochen. Du hast keine Hoffnung mehr. Das Leben fällt dir ja so schwer. Du wärst am Liebsten gar nicht mehr hier. Verkriechst dich jedes Mal in dir.[...]
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