
Horizont.
Himmel und Erde sich berühren;
und wie aus geöffneten Himmelstüren,
scheint etwas Licht.
Der See hat seine Tücken,
nur hin und wieder ein paar Lücken,
wo Wellen ziehen ihre Bahnen,
läßt dunkles Wasser nur erahnen,
die Tiefe ist bedrohungsvoll,
wie Melodien in Dur und Moll.
Der Wassergeist am Waldesrand,
sehnt sich nach tiefem Wasserstand,
vom Grund her steigen Perlen auf....,
Ich steh` am See,
das Wasser klar
und auch so frisch,
da seh` ich etwas blitzen,
ist das vielleicht ein Fisch?
Ein Fisch mit zwei Armen
und Haaren so blond,
jetzt taucht er hinab
auf des Sees Grund....
Was soll ich nur tun,
du ertrinkst mir[...]
JedenTag, zur selben Stunde,
dreht am See er seine Runde,
stets mit der Natur im Bunde,
hinterließ das Leben auch so manche Wunde.
In den Gliedern, ihn das Rheuma plagt,
darüber hat er nie geklagt,
obwohl der Welt schon fast entsagt,
er täglich seine Schritte wagt.
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Der See glänzt hell im Sonnenlicht,
Libellen tanzen hin und her,
Frösche quaken tief im Dickicht,
lauthals krächzt ein Eichelhäher.
Im Gras schnattern die Wildenten,
der Wind spielt im Röhricht ein Lied,
Reiher sind die Dirigenten,
Schnäbel hoch, Richtung Schilfgebiet.
Ein Bild von Leben und Freiheit,
in dem[...]
Die Welt tat sich vor dir auf
und du hast es sofort erkannt
Deine Stimme, vielleicht nicht so laut,
doch klar - niemals ein stumpfer Klang
Seit Beginn war der Weg ein einziger Faden,
hat auch das Schiksal weitere dazugewebt
Deine Augen ertränkten all die Narben
hattest du mit[...]
Der Wintergeist (I)
mit dem Wintergeist
kommt zu mir eine Märchenkälte
ich sah dich du[...]
Von gelbgrünbraunem Schilf umschlossen,
so liegt der See am Waldesrand,
es scheint als sei hier Farb´ geflossen,
vom Maler, der als Herbst bekannt.
Spiegelblank erstrahlt das Wasser,
Entenpaare sitzen mittendrin,
beschützend, wie ein Aufpasser,
schwimmt ein Schwan zu ihnen hin.
Doch plötzlich lautes Hundebellen,
die Enten flattern[...]
Ich war daheim
und durch den Sonnenschein
ließ ich mich nach draußen locken,
wollte nicht länger zu Hause hocken.
Zum See führte mich mein Weg
und ich setzte mich auf den Steg.
Ich setzte mich nieder.
Dort sitze ich gern immer wieder.
Ich ließ die Beine baumeln
und meine Gedanken in der Sonne taumeln.
Ganz in der Ferne ich sah,
ein[...]
Es sitzt ein Frosch am Wegesrand,
so richtig locker und entspannt,
doch als er etwas klappern hört,
erschrickt er sich und ist empört.
Hüpft quakend hin zum nahen See,
doch dort sieht er in seiner Näh,
ein Federvieh in Schwarz, Weiß, Rot,
der Frosch[...]
Sonnengelb fällt auf idyllischen See,
lässt Schwanenpärchen majestätisch gleiten,
Federkleider schimmern wie goldener Schnee,
märchenhafte Morgenzeiten.
Aus Baumkronen dringen Lieder,
herbstliche Farben tanzen im Wind,
betörende Sinfonien, von munterem Gefieder,
ein wiedererwachender Tagtraum beginnt.
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Von lispelnden Stimmen der Nacht,
wurde Sylvina um den Schlaf gebracht,
als würden draußen die Bäume streiten,
diese vernarbt alten Trauerweiden.
Die, im lauen Wind, den See berühren,
mystisch, über ihm, ihr Dasein schüren,
im Mondlicht wandelnde Gestade zeigen,
sich zum[...]
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